Hauptzollamt Darmstadt

Sehr geehrte Damen und Herren vom Hauptzollamt Darmstadt,

hiermit lege ich Widerspruch gegen den Einfuhrabgabenbescheid AT/K/40/000045/08/2015/3230 vom 2015-08-04 von Herrn S●●●●●●●●r ein.

Berechnet und bezahlt wurden Einfuhrabgaben für den von mir gezahlten Gesamtbetrag von $165. Fällig wären hingegen Einfuhrabgaben für $25 (der Betrag/Aufpreis, den ich für den Inhalt des Pakets tatsächlich bezahlt habe. $10 Aufpreis plus $15 für den Versand nach Deutschland) oder alternativ für $35 (den Betrag, der als Wert des Inhalts auf dem Paket angegeben war).

Der restliche Betrag von $140 bzw. $130 wurde für rein digitale Güter bezahlt.

Für digitale Güter fallen generell keine Einfuhrabgaben an.

Ebenso wurde bis Anfang dieses Jahres für digitale Güter die Mehrwertsteuer im Land des Verkäufers entrichtet. Dies hat sich dieses Jahr insofern geändert, als dass nun der Verkäufer die Mehrwertsteuer für das Land das Käufers erheben und entsprechend weiterleiten muss. Die entsprechenden Bestimmungen können hier online eingesehen werden und sind bekannt als VAT-MOSS bzw. VATMESS.

In keinem Fall müssen Mehrwertsteuer/VAT und/oder Einfuhrabgaben für digitale Güter direkt vom Käufer erbracht werden.

Um zu unterstreichen, dass es mir hier keinesfalls um den zu viel bezahlten Betrag geht, werde ich jegliche Rückerstattung von ihrer Seite für einen guten Zweck spenden.

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Facebookgate?

Sowohl Facebook als auch Google sind in unserem Staat voller wohlbehüteter (vollüberwachter) Bürger beide ein gern gesehenes Feindbild sogenannter Datenschützer.
Diese relativ weit verbreitete Hysterie hat in 2 Klicks für mehr Datenschutz einen vorläufigen Höhepunkt erreicht.
Grundgedanke ist hier immer, dass die Mehrheit der Internet-Nutzer, nämlich die “Da geb’ ich doch einen Scheiß drauf”-Fraktion, vom Staat vor ihrer eigenen Ignoranz beschützt werden muss.

Aus der Frage, ob der Staat das Denken für den unbedarften Nutzer übernehmen muss oder sollte, ergibt sich eine tiefe Spaltung in der vielbeschworenen (<irony>völlig homogenen</irony>) Masse, die von Qualitätsmedien gerne Netzgemeinde genannt wird:

  • Post-Privacy-Spackos (siehe auch Spackeria
    “All Your Data Are Belong To Us!!1”
  • Datenschutz-Spackos (siehe auch Ilse Aigner)
    “Wir regulieren das jetzt, bis es kaputt ist.” bei gleichzeitiger Einführung von Vorratsdatenspeicherung (dagegen läuft z.Zt. eine Petition, die ihr unter http://zeichnemit.de/ mitzeichnen könnt und solltet), INDECT usw. usf.
  • der vernünftig denkende Rest, der auf Grund andauernder Fazialpalmierung über Hornhaut im Gesicht verfügt.

Der fabulöse @ekelias hat die Gesamtsituation mit folgendem Bild vortrefflich zum Ausdruck gebracht:
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Patterns of Vlad

Für die Nachwelt sollen hier die Wortspiele auf Kosten meines hochgeschätzten Kollegen Vlad Satanovski festgehalten werden.
Selbstverständlich sind diese für die Allgemeinheit von nur geringem Belang.
Nichtsdestotrotz wäre es verwerflich, dieses Beispiel an verschenkter Nerd-Kreativität der Vergessenheit anheim fallen zu lassen…
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Telekom – Ehre, wem Ehre gebührt

Am 2010-08-21 war es endlich soweit: Um 12:00 Uhr bekam ich einen Anruf, dass ein iPhone 4 bis 15:00 Uhr für mich im T-Punkt bereitliegen würde. Und um das Ergebnis gleich mal vorweg zu nehmen: Knapp zwei Stunden nach meiner Ankunft im T-Punkt konnte ich es dann tatsächlich in Empfang nehmen…
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“Bürokratie 2.0” oder “Wie wird unser Leben leichter gemacht …”

Es sollte ein ganz normaler, wenn auch nicht angenehmer Amtsgang werden, diesmal ein Besuch der Ausländerbehörde in Darmstadt mit dem Ziel, ein Besuchsvisum für eine im Ausland lebende Person zu beantragen. Dies ist für mich nichts Neues, sowas mache ich alle drei Monate. Nur diesmal wurde ich durch eine Neuerung seitens der Ausländerbehörde überrascht, oder besser seeehr überrascht…
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Piratige Wahlkampflügen

In letzter Zeit wurden vermehrt Stimmen laut, die verbindliche Aussagen der Piraten zu bisher unbesetzten Themen fordern.

Offensichtlich gibt es gerade in dieser Zeit des Wahlkampfs eine gewisse Nachfrage was Wahlversprechen angeht, die nach dem 27.09. ohnehin niemanden mehr interessieren. Diese Lücke versuche ich nun ein wenig auszufüllen:
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Journal Software für den Mac

Ich habe die letzten drei Stunden damit verbracht, mir Journal & Diary Software für den Mac anzuschauen.

Warum? Ganz einfach:

  • Zu Einem lässt es sich angenehmer tippen, als im Web.
  • Zum Anderen gibt es auch durchaus Dinge / Gedanken die zu privat sind, um ins Web gestellt zu werden.

Im Endeffekt sind zwei Programme in die engere Wahl gekommen:

Es gibt natürlich noch einige andere Journal & Diary Programme für den Mac, darunter auch einige Freeware, doch diese besitzen kaum oder keine Schnittstellen nach außen (wie zu iWeb oder Blogs). Diese Funktionalität ist jedoch ein Killerkriterium für mich und deswegen habe ich sie mir nicht weiter angeschaut.

Kommen wir nun zurück zu unseren Testkadidaten. MacJournal und Journler unterscheiden sich nicht wirklich im User Interface. Bei dem einen ist der Kalender oben links, beim anderen unten links. Wer hier die Nase vorne hat, ist Geschmackssache.

MJicon5.png MacJournal 5.1.3
Preis: $34,95
Shareware: 15 Tage Test
Schnittstellen: MobileMe, iWeb, Email, Blog
journler_icon_new5.png Journler 2.5.5
Preis: $34,95
Donateware (für nicht kommerzielle Zwecke), dies ändert sich jedoch ab 2.6, dann Shareware.
Schnittstellen: iWeb, iPod, Email, Blog

Da mich (natürlich) die Blog Integration am brennensten interessierte, probierte ich diese gleich im Journler aus. Doch dann die Enttäuschung: die Schnittstelle möchte eine Weblog Applikation oder ein ActionScript aufrufen. Das kann doch nicht sein, dachte ich mir, zumindest eine WordPress Schnittstelle sollte ohne Zusatzaufwand vorhanden sein. Also versuchte ich das gleiche in MacJournal und siehe da: es funktionierte genauso, wie man es erwarten würde, bzw. wie man es selbst schreiben würde 🙂 Die MacJournal WordPress Integration lässt wirklich keine Wünsche offen: man kann vorhandende Posts importieren, ändern und wieder hochladen. Kategorien und Tags werden unterstützt und Bilder natürlich auch.

Fazit:
Journler ist nicht schlecht und zumindest hat die iWeb Integration besser funktioniert, als mit MacJournal. Zur Zeit mag die Lizenz noch ein Argument für Journler sein, jedoch wenn Lizenz und Preis gleichgezogen werden, gibt es einen klaren Gewinner: MacJournal.

Marcus
P.S. geschrieben mit MacJournal

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