Facebookgate?

Sowohl Facebook als auch Google sind in unserem Staat voller wohlbehüteter (vollüberwachter) Bürger beide ein gern gesehenes Feindbild sogenannter Datenschützer.
Diese relativ weit verbreitete Hysterie hat in 2 Klicks für mehr Datenschutz einen vorläufigen Höhepunkt erreicht.
Grundgedanke ist hier immer, dass die Mehrheit der Internet-Nutzer, nämlich die “Da geb’ ich doch einen Scheiß drauf”-Fraktion, vom Staat vor ihrer eigenen Ignoranz beschützt werden muss.

Aus der Frage, ob der Staat das Denken für den unbedarften Nutzer übernehmen muss oder sollte, ergibt sich eine tiefe Spaltung in der vielbeschworenen (<irony>völlig homogenen</irony>) Masse, die von Qualitätsmedien gerne Netzgemeinde genannt wird:

  • Post-Privacy-Spackos (siehe auch Spackeria
    “All Your Data Are Belong To Us!!1”
  • Datenschutz-Spackos (siehe auch Ilse Aigner)
    “Wir regulieren das jetzt, bis es kaputt ist.” bei gleichzeitiger Einführung von Vorratsdatenspeicherung (dagegen läuft z.Zt. eine Petition, die ihr unter http://zeichnemit.de/ mitzeichnen könnt und solltet), INDECT usw. usf.
  • der vernünftig denkende Rest, der auf Grund andauernder Fazialpalmierung über Hornhaut im Gesicht verfügt.

Der fabulöse @ekelias hat die Gesamtsituation mit folgendem Bild vortrefflich zum Ausdruck gebracht:
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